Systematisch, nicht methodenverliebt.
Geschäftsmodellarbeit ist komplex: Markt, Strategie, Organisation und Entscheidungslogik greifen ineinander. Wir schaffen Struktur, um Evidenz zu erzeugen und Entscheidungen vorzubereiten.
Fünf Leitprinzipien
Evidenz vor Autorität
Daten und Tests schlagen Hierarchie und Meinung. Was zählt, ist, was sich belegen lässt.
Wirkung vor Aktivität
Nicht die Anzahl der Workshops zählt, sondern ob danach Entscheidungen möglich sind.
System vor Silo
Geschäftsmodelle wirken im Kontext von Portfolio, Organisation und Markt – nie isoliert.
Erkunden vor Optimieren
Bevor man skaliert, muss man wissen, ob die Grundlogik trägt. Erst validieren, dann beschleunigen.
Markt vor Meinung
Kunden und Marktfeedback ersetzen interne Abstimmungsrunden. Realität schlägt Konsens.
Fünf Schritte zur Entscheidungsreife
Entscheidungsfrage klären
Was muss am Ende entschieden werden – und von wem? Welche Entscheidung wird aktuell vermieden?
Typische Fragen: Woran erkennen wir Erfolg? Welche No-Go's gibt es?
Systemsicht herstellen
Abhängigkeiten, Constraints und Zielkonflikte sichtbar machen. Nicht um zu analysieren, sondern um entscheidbar zu schneiden.
Typische Fragen: Wo entstehen Verzögerungen? Welche Trade-offs sind real?
Optionen strukturieren
Optionen so schneiden, dass man sie vergleichen kann. Weniger Optionen, mehr Klarheit.
Typische Fragen: Welche Option hat die höchste Hebelwirkung?
Hypothesen testen
Minimal, schnell, realitätsnah. Tests ersetzen Diskussion.
Typische Fragen: Was müssen wir glauben, damit es funktioniert?
Verdichten & committen
Entscheidungsvorlage + nächster Rhythmus. Nicht „fertig", sondern handlungsfähig.
Typische Fragen: Was entscheiden wir jetzt? Was testen wir als Nächstes?
Konkrete Ergebnisse
Entscheidungsvorlage
1–2 Seiten: Ausgangslage, Optionen, Empfehlung, offene Punkte. Klar formuliert für Entscheidungsgremien.
Hypothesenliste (priorisiert)
Kritische Annahmen nach Impact und Risiko sortiert. Basis für nächste Tests.
Experiment-Backlog (6 Wochen)
Konkrete Tests mit Verantwortlichen, Zeitrahmen und Erfolgskriterien.
Alignment über Trade-offs
Dokumentierte Zielkonflikte und Verantwortlichkeiten. Keine versteckten Annahmen mehr.
Rollen & Rhythmus
Auftraggeber / Entscheider
Stellt Richtung und Entscheidung sicher. Ist zu zentralen Meilensteinen präsent.
Kernteam
Arbeitet Hypothesen, Tests, Verdichtung. 4–8 Personen, die Kontext und Umsetzungskompetenz mitbringen.
Fachinput
Punktuell, evidenzbasiert. Expert:innen werden gezielt eingebunden, nicht in jedem Meeting.
Rhythmus
Workshops + kurze Check-ins + asynchrone Arbeit. Kein Dauer-Meeting-Marathon.
Häufige Fragen zum Vorgehen
Führungskräfte & Teams aus über 100 Unternehmen haben mit uns gearbeitet – darunter u. a.
Lass uns besprechen, wie wir zusammenarbeiten können.
Im Erstgespräch klären wir eure Ausgangslage und das passende Format.
